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Greifen-Fleisch

Zukunftsweisende Forschung

Walter Kienast

Geschäftsführer Greifen-Fleisch

»Bei der Produktentwicklung arbeiten wir eng mit den Wissenschaftlern der Hochschul- und Forschungseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Das Resultat sind innovative Produkte, die bereits mehrere Gütesiegel erhielten.«

Wissenschaftliches Potenzial

für innovative Produkte

Investoren finden an der Ostsee ein technik- und wissenschafts-freundliches Klima sowie eine innovative Technologielandschaft vor. Etliche High-Tech-Firmen widmen sich der Fischerei, dem Acker- und Pflanzenbau, der Tierhaltung und der Lebensmittelveredelung. So macht die Bioserv AG in Greifswald beispielsweise mit der Mikroverkapselung von gesundheitsfördernden Zusatzstoffen in Lebensmitteln auf sich aufmerksam. Gegenwärtig sind in diesem Bereich mehr als 70 Unternehmen mit rund 1.400 hoch qualifizierten Mitarbeitern tätig. Hinzu kommen etwa 700 Wissenschaftler in den zwei Universitäten und drei Hochschulen des Landes. Gemessen an der Einwohnerzahl steht Mecklenburg-Vorpommern damit nach Berlin in Deutschland an zweiter Stelle. Versuchslabors, wie z. B. das Zentrum für Lebensmitteltechnologie in Neubrandenburg, dienen in erster Linie interdisziplinären Forschungen, wie der Produktanalyse und -weiterentwicklung. Meeresbiologen nehmen Tausende von Mikroorganismen unter die Lupe und prüfen ihre Nutzbarkeit als Nahrungsergänzungsstoffe für die Lebensmittelindustrie. Als Brutstätten für zukunftsorientierte Firmen fungieren neben zahlreichen Technologiezentren die Universitäten Rostock und Greifswald, die eine große, bis ins Mittelalter reichende Tradition mit den Herausforderungen der Zeit verbinden. Bildungsschwerpunkte sind hier u.a. die Agrarwissenschaften und Life Sciences. Internationalität wird dabei groß geschrieben. Auch mit den Hochschulen in Wismar und Stralsund gibt es einen beständigen und konstruktiven Wissenstransfer, insbesondere mit dem Studiengang Lebensmitteltechnologie der Hochschule in Neubrandenburg. Großen Anteil an der Leistungsfähigkeit und Innovationskraft der Nahrungsmittelindustrie haben neben etlichen Biotechnologiezentren auch im Land ansässige Forschungseinrichtungen des Bundes, wie z. B. die Bundesanstalt für Züchtungsforschung an Kulturpflanzen in Groß Lüsewitz und das Tierforschungsinstitut in Dummerstorf.

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