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Mecklenburger Kartoffelveredelung

Gewinnbringende Synergien

Reinhard Lemke

Hauptgeschäftsführer
Mecklenburger Kartoffelveredelung

»Unser Werk wurde komplett saniert und gilt als eines der modernsten in Europa. 80 Prozent der Bauleistungen und 90 Prozent der Wartungsleistungen werden von erfahrenen Unternehmen aus der Region erbracht.«

Kooperation und Service an jedem Standort

Seit Jahrhunderten gelten Mecklenburg und Vorpommern als die Kornkammern Deutschlands. Auch heute ist die Ernährungswirtschaft ein wichtiger Industriezweig. Mehr als 14.000 Beschäftigte in rund 160 Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie erwirtschaften 40 Prozent des Gesamtumsatzes im verarbeitenden Gewerbe des Landes. Darauf sind Lieferanten und Dienstleister eingestellt. Sie stehen der Ernährungsindustrie in unmittelbarer Nähe zur Verfügung. Vor- und Zwischenprodukte sowie Zusatzstoffe, wie Essig oder Pektin, werden z. B. in Rostock bzw. Malchin hergestellt. Ebenso Verpackungs-material, das zwei Unternehmen in Waren (Müritz) und in Rostock pro-duzieren.
Ein Großteil der Nahrungsgüterbranche gibt Design- und Druckleistungen ebenfalls vor Ort in Auftrag. Die Bauunternehmen aus Mecklenburg- Vorpommern haben langjährige Erfahrungen in der komplexen, und für die Nahrungsmittelindustrie spezifischen, Bauplanung und -durchführung. Einheimische Firmen bauten zahlreiche neue Anlagen, wie z. B. das Pfanni-Werk, die zu den mo-dernsten in Europa gehören. Vom ersten architektonischen Entwurf bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe gehören sämtliche Bauleistungen zum Angebotsspektrum. Dazu kommen komplette Heizungs-, Lüftungs-und Sanitärsysteme, die die besonderen hygienischen Anforderungen der Branche berücksichtigen, sowie sämtliche Ver- und Entsorgungssysteme. Lokale Servicebetriebe übernehmen schnell und zuverlässig fachgerechte Wartungs- und Reparaturarbeiten an Maschinen und Anlagen. Staatliche und private Lebensmittelinstitute mit modernster Laborausstattung ge-währleisten schnelle und sichere Qualitätskontrollen. Eine umfassen-de Ver- und Entsorgung ist selbstverständlich auch geregelt. Einige Firmen gehen dabei innovative Wege. So verarbeitet beispielsweise das europaweit erste Biodieselwerk in Malchin tierische Fette zu Kraftstoff.

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