Der Maschinenbau und die metallverarbeitende Industrie sind traditionelle Industriebereiche in
Mecklenburg-Vorpommern. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern, in denen häufig fast alle der
Fachbereiche des Maschinenbaus abgedeckt werden, hat sich in Mecklenburg-Vorpommern eine hohe
Spezialisierung im Schiffbaubereich, im Hydraulikbereich und im Präzisionsmaschinenbau
herauskristallisiert. Damit liegt Mecklenburg-Vorpommern im weltweiten Trend zur anspruchsvollen
Spezialisierung. Hier weist der ansässige Maschinenbau aufgrund seines technologischen Standes
längerfristig positive Entwicklungschancen auf.
Zwei Universitäten und drei Fachhochschulen bilden wirtschaftsnah Natur- und
Ingenieurwissenschaftler aus. Hinzu kommen zahlreiche Forschungseinrichtungen und Kompetenzzentren.
Bundesweit hat Mecklenburg-Vorpommern den größten Anteil an Auszubildenden vorzuweisen. Enthalten
sind alle Metallberufe und Mechatroniker. Die Vernetzung der industriellen und wissenschaftlichen
Ressourcen des Landes stärkt die Chancen für innovative Unternehmen und sichert Wachstumspotentiale
in diesen Bereichen.
Die Zukunft liegt in der Verschmelzung von industrieller Informations- und Kommunikationstechnik mit den klassischen Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus. Schwerpunkte des Maschinen- und Stahlbaus in Mecklenburg-Vorpommern liegen in dem Viereck Wismar-Rostock-Schwerin-Parchim, in der Region Greifswald-Stralsund und in Neubrandenburg. All diese Regionen verfügen über erstklassige Hoch- bzw. Fachhochschulen.
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